Von einer die auszog, um die amerikanische Kultur zu studieren

Bis Juni 2012 habe ich in Ashland, OR, an der SOU studiert. Seitdem bin ich wieder in Deutschlandund berichte unter anderem von meinen Reisen.

Saturday, November 26, 2011

Erste Schnee


Bei uns im Tal gibt es noch keinen Schnee, aber auf den Bergen und Huegeln um uns sieht man schon weisse Spitzen. Aber die meisten Tage sind trotzdem sonnig. Die wochenlangen Regenfaelle,  mit denen ich gerechnet habe, sind noch nicht eingetroffen.

I Heart Ashland


Dieser Tag hatte zum Ziel der Community (Allgemeinheit oder Gemeinschaft der Stadt) zu dienen. Insgesamt waren ueber 500 Freiwillige aus allen Kirchen des Ortes mit verschiedenen Projekten beschaeftigt. Ich habe mich gemeldet um im Riverwalkpark Brombeerstraeucher auszureissen. Ich gehe oft mit dem Hund in diesen Park, weil es der einzige Park ist, wo Hunde frei rumlaufen duerfen. Am Abend hat Nick Vujicic von seinem Leben erzaehlt und dass Gott auch einen Plan fuer sein Leben hat, auch wenn er ohne Arme und Beine geboren wurde. Er hat auch aufgerufen, nach vorne zu kommen und sein Leben Gott anzuvertrauen. Sehr bewegend.

Thanksgiving

Nancis Bruder Dave und seine Frau Gina haben Barbara, ihren Freund Oliver und mich zum Thanksgiving essen eingeladen. Ein Hoch auf die amerikanische Gastfreundschaft. Der Truthahn war riesig und das Bufett fuer 14 Leute ueppig.

Der Vogel wird natuerlich von einem Mann zerlegt. Dave guckt kritisch und gibt Anweisungen. Er ist ein begeisterter Koch und kennt viele Landwirte in der Gegend und bekommt immer die frischeste Ware.
Ausser uns waren noch die Tochter von Dave und Gina mit Familie und eine andere befreundete Familie, die Falkensteins, eingeladen.
Dave und Gina wohnen in Ashland auf dem Berg und haben eine herrliche Aussicht aus ihrem Haus.

Pumkin-Bowling


Nancis Familie hat eine ganz eigene Familytradition: Am Thanksgiving werden die restlichen Kuerbisse von Hallowwen verwertet. Nach Alter geordnet rollt man einen Pumkin den Berg hinunter.
 Wer die Vogelscheuche trifft bekommt Punkte. Die Reste der Kuerbisse sind fuer die Voegel, die Rehe, die Baeren und die Kojoten. Frohes Festmahl!

Viele Gesichter


Trotz der vielen Ausfluege habe ich natuerlich trotzdem meine Hausaufgaben gemacht. Wir durften mit falschen Haaren und Kleber experimentieren.

Bis zu meiner Geburt hiehlt man mich fuer ein Jungen (das noch bevor man 3D-Aufnahmen von seinem Kind machen konnte). Ich glaube, es haette mir auch nicht schlecht gestanden.

Vorlage: Brad Pitt. Aber mir fehlt etwas der kantige Unterkiefer.
 Oder als Punkrocker mit langen Haaren.
 Mein Favorit: Der Moechtegern-Macho, mit gespaltenem Scheitel wie bei den Backstreetsboys.
 Historische Kostueme. In diesem Fall die Regency oder Empire Aera. Das war etwa die Zeit von Jane Austen um 1800. Man orientierte sich an griechischen Vorbildern. Um authentisch zu bleiben, habe ich die Locken mit Zuckerwasser und Zeitungspapier aufgerollt. Das hat ueberraschenderweise ganz gut gehalten.
Die Haut war natuerlich adelig weiss und die (gemalten) blauen Venen sieht man leider nicht so gut.

Mt. Shasta

Auf der Rueckfahrt haben wir noch Zwischenstop am Berg Shasta gemacht. Er ist schon sehr nah an der Oregongrenze und etwa 1,5 Stunden von Ashland entfernt. Schon sehr verschneit.

Golden Gate Bridge

Natuerlich haben wir sie gesehen, die Golden Gate Bridge. Es war ziemlich frueh am Morgen und noch ziemlich neblig. Aber wir hatten noch Glueck, manchmal ist alles so sehr im Nebel, dass man die Bruecke gar nicht sehenkann :-).