Von einer die auszog, um die amerikanische Kultur zu studieren

Bis Juni 2012 habe ich in Ashland, OR, an der SOU studiert. Seitdem bin ich wieder in Deutschlandund berichte unter anderem von meinen Reisen.

Tuesday, January 3, 2012

Metropolitan Museum of Art

Museen gibt es in New York zuhauf. Moderne oder alte Kunst kann ich mir einige Zeit anschauen, aber sicher nicht alle 10 Museen die es gibt. Ein Museum, das aber wirklich durch seine Einzigartigkeit hervorsticht ist das Metropolitan. Die New Yorker haben sich doch tatsaechlich die Muehe gemacht, komplette Raeume aus Europa herueber zu schiffen.


Wenn man es nicht besser wuesste, denkt man doch wirklich man steht in einem Schloss in Europa. Da wirken die antiquaren Moebel natuerlich ganz anders, als vor einer weissen Wand mit einem Schildchen daneben. Bei dem Bild mit den Saeulen sieht es wirklich so aus, als ob man in Italein ist. Ich nenne das Konzept "Bild im Kontext" und finde das eigentlich eine ganz clevere Loesung.

Weihnachten in New York

Wenn man Weihnachten schon nicht mit der Familie verbringen kann, dann bitte an einem Ort mit riesigen Christbaeumen. Megumi und ich kamen am 23. Dez in New York an und haben uns sofort auf die Jagd nach dem schoensten Baum gemacht.

 Diese riesigen Christbaumkugeln findet man vor dem Lincoln-Center. Der Christbaum dort war aber recht einfallslos dekoriert. Mein Favorit in diesem Jahr ist der Baum in Bryant Park, direkt neben der Schlittschuhbahn.
 Noch ein Baum an der Wallstreet. Sogar der Bulle ist festlich dekoriert.
Offensichtlich gab es aber keinen Schnee und bei 5 Grad plus war ich mit meinem dicken Daunenmantel auch etwas zu warm angezogen.

Monday, January 2, 2012

Wieviel sind zwei Scherflein? Genau 5 Dollar

Lukas, Kapitel 21: Das Scherflein der Witwe

1 Als er aber aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in den Gotteskasten legten. 2 Er sah aber auch eine auf ihren Verdienst angewiesene Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein; 3 und er sprach: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr als alle eingelegt!  4 Denn diese alle haben von ihrem Überfluße zu den Gaben beigetragen; sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt besaß.

Wieviel sind zwei Scherflein heutzutage? Ein Tageslohn? 2 Euro? 10 Euro? Ich bin mir sicher, es sind genau 5 Dollar!
Aus verschiedenen Gruenden war meine Kreditkarte in den letzten Tagen blockiert und ich konnte kein Geld abheben. Am Sonntag,dem 1. Januar, fuhr ich morgens nach Harlem zum Gospel Gottesdienst in der Baptist Church. Ich hatte noch genau einen 5-Dollar-Schein fuer das Rueckfahrticket und fuer ein Fruehstueck. Aber am Eingang der Kirche legte Gott mir aufs Herz mich wirklich auf ihn zuverlassen und das Geld zu spenden. Er wird fuer mich sorgen. Ich legte 5 Dollar in den Korb. Die Predigt war ueber Psalm 23, Vers 1: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln". Ich habe zwar nicht alles verstanden, der Black Harlem Dialekt ist ganz schoen heftig, aber der Herr ist mein "keeper" (Hueter), das blieb haengen.
Ohne Geld und ohne Essen, aber mit gutem Wetter und Sonnenschein machte ich mich auf den Weg zum Central Park. Unterwegs versuchte ich immer wieder Geld abzuheben, aber meine Karte war immer noch blockiert.
Am Schluss bin ich den ganzen Weg bis nach Utica Avenue in Brooklyn gelaufen (6 Stunden, etwa 20 Kilometer) und hab tolle Bilder geschossen.
(Natuerlich haette ich auch schwarz nach Hause fahren koennen, aber so erlebt man keine Abenteuer!)
Und ich hab gelernt wieviel  zwei Scherflein sind - genau 5 Dollar.

Friday, December 23, 2011

Tag 5 - Karibikkueste

Unser letzter Tag war leider ziemlich verregnet. Also doch kein Strandtag. Nichtmal die Surfer haben sich rausgetraut.
 Nach der Uebernachtung in Cahuita ging es vorbei an ausgedehnten Bananenplantagen. Costa Rica ist einer der wichtigsten Exporteure fuer Bananen.
Die Strasse hat teilweise ein paar Unebenheiten und Loecher, aber bis Limon keine LKWs, die einen auf 50 km/h abbremsen.
Unterwegs haben wir fuer eine frische Kokosnuss angehalten. Die werden erst braun, wenn man sie schaehlt (so wie auf dem Bild) und lange genug liegen laesst.
Die Frau hat uns die Kokosnuss auch fachmaennisch geoeffnet. Wenn ich daran denke, wie oft ich ewig mit der Saege hantiert habe um an das Fleisch zu kommen.

 Unser Zwischenhalt war in der Hafenstadt Limon. Diese Insel liegt einen Kilometer vor dem Festland und heisst Isla Quiribi. Hier landete Columbus 1502 als er auf seiner vierten Reise die Kueste erkundete und auch den Teil erreichte, den er Costa Rica nannte in der Hoffnung Gold zu finden. Leider ist Costa Rica arm an Bodenschaetzen. Und die Ureinwohner verstarben zahlreich an den eingeschleppten Krankheiten.
Columbus (auf Spanisch "Colon") ist auch der Namensgeber fuer die Waehrung Colones.
Ein letzter Blick auf die Kueste und dann ging es durch den dichten Nebel der Berge zurueck nach San Jose zum Flughafen.

Tag 4 - Nationalpark Manuel Antonio

 Dieser Nationalpark ist das Paradies. Es ist warm und feucht wie in Tropenhaus oder in der Masoalahalle in Zuerich. Man schwitzt sobald man sich bewegt. Aber unten gibt es einen wunderschoenen Strand zum abkuehlen.
Eine natuerliche Schaukel!
 Ich glaube, das ist ein Faultier und es sieht so aus, als ob es mich angrinst.
 Diese Aeffchen waren die Lieblinge der Besucher.
Es gab viele, viele Schmetterlinge zu beobachten.
 Am Aussichtspunkt konnte man die nahe Kueste sehen.
 Der Urwald ging fast uebergangslos in Strand ueber.
 Zur Belohnung durften wir uns abkuehlen. Unbeschreiblich!

Am Strand wohnen auch diese Legune oder Eidechsen. Da muss man aufpassen, was an einem vorbeihuscht.
Die Waschbaeren kamen alleine oder im Team um in den Sachen der friedlich Badenden  zu wuehlen. Selbst wenn man sie mit Sand bewirft kommen sie sehr nahe. Ein Waschbaer hat sogar mit einem Mann um eine Tuete mit Essen gekaempft, bis er dem Waschbaeren eine mit der Baseballkaeppi uebergezogen hat.
Diese Voegel machen interessante Geraeusche.
Auf der Weiterfahrt kamen wir am Rio Tarcoles vorbei, wo man Krokodile beobachten kann. Auf diesem Bild haben sich 9 Krokos versteckt. Wer findet alle?

Tag 3 - Westkueste

 Nach all den Bergen uebernachteten wir in Liberia und waren am Morgen am Playa del Coco (Kokosstrand) bis es Zeit war aufzubrechen.
Es ging weiter die Pazifikkueste runter mit Zwischenstop im 100 Kilometer entfernten Puntarenas.

Tag 2 - Nationalpark Arenal

 Die Nacht verbrachten wir im Hostel in La Fortuna. Da wir ankamen, als es schon dunkel war, haben wir den imposantenVulkan Arenal erst am Morgen gesehen. Die meiste Zeit ist der Gipfel von einer Wolkenkrone bedeckt.
Das Klima war deutlich waermer und feuchter als im nur 150 Kilometer entfernten San Jose.
 Um den Vulkan gibt es viele heisse Quellen. Dieser Fluss war etwa 40 Grad warm und kostenlos zugaenglich. Ein herrliches Bad am Morgen.
Der Vulkan Arenal ist der aktivste Vulkan in Costa Rica und sehr oft kann man nachts kleine Eruptionen beobachten. Hier sieht man die Nordseite, wo die meiste Lava austritt. Es ist zu gefaehrlich den Vulkanzu besteigen, deshalb nur Fotos vom Fuss des Vulkans.
 Auf dem Weg zum Aussichtspunkt mussten wir durch dichten Jungle.

 Dieser See enstand 1968 beim letzten grossen Ausbruch.
 Am Nachmittag haben wir wieder typischen Essen in einer Soda genossen.
Ploetzlich joggten 2 Kuehe elegant an uns vorbei. Hintendrein zwei Kerle zu Pferd. Das hat mich so an die Kuehe in Russland erinnert, die jeden Morgen auf die Weide getrieben wurden.
Danach ging  es weiter um den See Arenal.