Von einer die auszog, um die amerikanische Kultur zu studieren

Bis Juni 2012 habe ich in Ashland, OR, an der SOU studiert. Seitdem bin ich wieder in Deutschlandund berichte unter anderem von meinen Reisen.

Tuesday, January 3, 2012

Neujahr am Times Square Flop oder Top?

Soll man oder soll man nicht? Lohnt es sich oder nicht? Polarisierte Meinungen.
Die Fakten: Wenn man nah an die Buehne heran will muss man gegen 10 oder 12 Uhr Mittags kommen. Aber wer den Bereich wieder verlaesst (z.B.um auf Toilette zu gehen), wird nicht wieder herein gelassen. Ich kam erst gegen 18 Uhr und konnte noch an einer Seitenstrasse auf 2 Blocks herankommen. Etwas Sehen und Hoeren von der Show (und von Lady Gaga) war unmoeglich, aber ich habe mich dem Star zumindest nahe gefuehlt. :-)
Auch der leuchtende Ball der herunterfaellt um das neue Jahr anzukuendigen war nur einen Block (100m) von mir entfernt, aber leider unguenstig von einem Gebaeude verdeckt.
Megumi hatte ich verloren und in dem Getummel auch nicht wieder gefunden.
Toll waren die Leute um mich herum: Ich hab mich mit Kanandiern, tuerkischen Iranern und Brasilianern unterhalten. Eine Gruppe aus Brasilien hat selbstlos 3 Stunden am Stueck gesungen um sich die Zeit zu vertreiben. Die Stimmung war gut.

Fazit: Ich wuerde es wieder machen. Aber wer es bequem mag, darf gerne auch die Show im Fernsehen verfolgen, dann bekommt man mehr mit!

Flatiron building

Eines der Wahrzeichen des Big Apple - das Flairon Building. Es sieht von oben nahezu dreieckig aus und wurde durch seine markante schmalle From bekannt.

Central Park

 Der Central Park ist riesig und bietet genug Erholungsflaeche fuer 8 Millionen Einwohner.

Auf Marilyns Spuren

Eine Subway kommt und ploetzlich geht ihr langer weisser Rock hoch. Hier von mir nachgestellt, trotz deutlich anderer Temperaturbedingungen als im Film. Zum Vergleich das Original unten.

Mein Lieblingsstadtteil - Harlem

Harlem ist der noerdlichste Zipfel von Manhattan und ist traditionell ein Stadtviertel, in dem viele Afroamerikaner leben. Der beruehmte Harlem Gospel Choir hat hier seinen Ursprung.

 Das Apollo Theater liegt im Zentrum des Bezirks und viele beruehmte afroamerikanische Saenger hatten hier Auftritte.

Kwanzaa Celebration ist in etwa das afroamerikanische Weihnachtsfest. Kwanzaa wird oft in einem Atemzug mit Weihnachten und Chanukka genannt, ist aber eigentlich eher ein kulturelles als ein religioeses Fest. Viele Familien feiern beides.
Besonders auf Soulfood in "Miss Mamie's  Spoonbread Too" ( 366 W 110th Street) habe ich mich gefreut. Die Speisen sind oft besonders suess und fettig, damit sie  mehr saettigen.
Der Eistee war so suess, dass der Loeffel in der Tasse steht und die glasierten Yams waren zum an die Decke gehen. Auf den Nachtisch haben wir nach diesem Zuckerschock verzichtet.

Brooklyn Bridge

Wir wohnen in einer privaten Unterkunft in Brooklyn. Den Kontakt haben wir auf einer sehr empfehlenswerten Website gefunden: www.airbnb.com. Dort findet man alle Unterkuenfte  von ganz exclusiv bis superguenstiges Gaestezimmer, sozusagen die bezahlte Alternative zu Couchsurfing. Damit hatte ich auch schon gute Erfahrungen in San Francisco gemacht.
Brooklyn liegt oestlich von Manhattan und die beiden Stadtteile sind durch mehrere Bruecken verbunden. Von dort hat man den unverstellten Blick auf die Skyline von Manhattan.

Die gruene Lady

Natuerlich sind wir mit der Staten Island Ferry gefahren und haben sie gesehen - die Freiheitsstatue. Neben den ganzen Wolkenkratzern wirkt sie etwas klein und verloren, aber sie hat noch nichts von ihrer Sybolkraft verloren. Freiheit ist und bleibt das hoechste Gut der Amerikaner.